Sprücheportal > Autoren > Alexander Eilers

Alexander Eilers

Alexander Eilers, geboren am 15.4.1976 in Fulda, ist Anglistik- und Philosophiestudent an der Justus-Liebig-Universität Gießen. Er hat zeitweise als Lektor bei einem Wissenschaftsverlag gearbeitet und übersetzt psychoanalytische Fachliteratur aus dem Englischen. Eine Auswahl seiner Aphorismen erschien im Herbst 2002 in der Stuttgarter Philosophiezeitschrift "Der Blaue Reiter". Weitere Texte von ihm sind auf der Homepage des Online-Literaturmagazins "Schnipsel" zu finden. Darüber hinaus wird er im Fühjahr 2006 in der neusten Ausgabe der "Ungewußt" vertreten sein, die das Siegener Institut für Angewandtes Nichtwissen e.V. in jährlichen Abständen herausgibt.
Sein erster Aphorismenband ist kürzlich unter der Internet-Adresse www.zitante.de als e-book erschienen.

Aber-Witz

  1. Der Hedonist fordert existentielle Satisfaktion.
  2. Ein planmäßiges Leben ist - wie das Wort schon sagt - flach und mäßig.
  3. Mehrmaliges Aufgießen macht überflüssig.
  4. Die Zankäpfel der Philosophen sind Fallobst vom Baum der Erkenntnis.
  5. Überzeugungskraft: Klarer Fall von Sublimation!
  6. Die Heimat ist das Land, wo Muttermilch und Honig fließen.
  7. Kunst macht alles anders.
  8. Wer den Musenkuß erzwingt, handelt sich Ohrfeigen ein.
  9. Der Ego-Shooter ist die Vollendung der abendländischen Metaphysik.
  10. Hohlköpfe sorgen stets für große Resonanz.
  11. Kritischer Jargon: Dialekt der Aufklärung.
  12. Religionskritik erfüllt schon lange den Tatbestand der Leichenschändung.
  13. Standpunkte sind Ruhestätten der Wißbegierde.
  14. Was mich aufbringt? Unnötige Simplifikation.
  15. Aphorismen sind Wildkatzen im Gehege der Prosa.
  16. Wortspiel: Rede-Wendung.
  17. Keine Sorge! Das Altern hat igendwann ein Ende.
  18. Gute Manuskripte werden verlegt, schlechte publiziert.
  19. Begierde im Blick - er ruhte auf ihr.
  20. Love, Peace & Happiness: Mund-zu-Mund-Propaganda.
  21. Literatur verlangt mehr Glaubwürdigkeit als das Leben.
  22. Nur was widerborstig ist, elektrisiert.
  23. Niemand hat mehr eine Meinung; man vertritt sie bloß und geht mit ihr hausieren.
  24. OPEC: Kartell der Öligarchen.
  25. Was ist der Mensch? Ein heruntergekommener Baumbewohner.
  26. Heutzutage wird das Licht der Wahrheit ausschließlich von Neonlampen gespendet.
  27. Alkohol: Inspirituose.
  28. Die Philosophen sind Hurenböcke. Sie stellen jedem halbwegs attraktiven Gedanken nach.
  29. Geflügelte Worte: Federwild für Aphoristiker.
  30. Ich würde meine Fehler sofort eingestehen, wenn ich welche hätte!
  31. Alle Menschen sind gleich - und manche reich.
  32. Lek-Türe.
  33. Selbst der vorgehaltene Spiegel trügt. Man sieht sich immer noch seitenverkehrt.
  34. Würde? Leider nur ein Konjunktiv.
  35. Die ersten werden die letzten sein. Oder: Was in ist, ist bereits out.
  36. Kritik kratzt an der Weisheitspatina.
  37. An die Künstler: Engagement ist kein Zeitvertrag!
  38. Die einzige Wahrheit des Kapitalisten ist die bare Münze.
  39. Symmetrie: Kunst der Einfaltspinsel.
  40. Lyrik ist Logopädie im Zeitalter der Sprachlosigkeit.
  41. Chrisam: Gleitmittel ins Jenseits.
  42. Realisten machen sich nichts vor. Sie sehen nur das, was sie glauben.
  43. Neue Studienfächer: Wirtschaftswissenschaft, Lokalhistorie und Bistrologie.
  44. Der Rebstock ist die beste Krücke.
  45. Oscar Wilde ist mein bester Interpret.
  46. Schützt den Volksmund, entfernt die Weisheitszähne!
  47. Phrasendrescher: Flegel unter den Sprücheklopfern.

Vor einigen Tagen ist die erste Aphorismensammlung von Alexander Eilers als e-book veröffentlicht worden. Eine Leseprobe finden Sie unter www.zitante.de




zurück nach oben - zur Autorenübersicht - zur Homepage


Literatur zum Thema Gedichte, Verse und Sprüche in Partnerschaft mit amazon.de:




Arthur Schopenhauer Aphorismen zur Lebensweisheit

Sprüche-T-shirts