Gisela Ernst

Eine Auswahl von Gedichten und Aphorismen von Gisela Ernst

Der Mensch gräbt tief in seinem Garten,
gleich sitzen Vögel da, die auf Würmer warten.

Die Raffgier ach oh Widersinn
rafft Mensch mitsamt der Achtung hin.
Der Teufel stets im Rucksack hockt
weh´ dem ein Anderer stutzt und bockt
um zu begreifen nüchtern fragt,
kommt und schon ein Mahnbescheid ihn jagt. gejagt.
Dem Raffer wird dies nicht gelingen,
der Andere kennt das Lied und kann auch singen.

Gerne überbringe ich jedem so viel (Ver-)Achtung,
wie man mir an (Miss-) Achtung erbringt.

Gerne überbringe ich jedem mindestens genau so viel (Ver-)Achtung
oder auch das Zehnfache von dem was mir an (Miss-) Achtung erbringt.

Die Raffgier ach oh Widersinn
rafft Mensch mitsamt der Achtung hin.
Der Teufel stets im Rucksack hockt
weh´ dem ein Anderer stutzt und bockt,
und nüchtern fragt er um zu erfahren,
schon hat er den Mahnbescheid in den Haaren.
Dem Raffer wird dies nicht gelingen,
der Andere kennt das Lied und kann auch singen.

Jeder Mensch bekommt so viel (Miss-) Achtung,
wie er selbst seinem Gegenüber an Respekt zollt.
Dieser wird es willens lohnen mit (Ver-) Achtung.
weil er nicht anders kann, auch wenn er es wollt.

Nicht alle Menschen sind so dumm, wie der Betrachter selbst aussieht.




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