Franz Grillparzer (1791-1872)

Franz Grillparzer wurde 1791 in Wien geboren und starb dort 1872. Er war ein österreichischer Schriftsteller, der vor allem als Dramatiker hervorgetreten ist. Aufgrund der identitätsstiftenden Verwendung seiner Werke, vor allem nach 1945, wird er auch als österreichischer Nationaldichter bezeichnet.

Sprüche, Zitate und Gedichte von Grillparzer

"Ach die Gewohnheit ist // Ein lästiges Ding, selbst an Verhaßtes fesselt sie!" - Sappho IV, 3 (Sappho). Wien: Wallishausser, 1819. S. 80

"Das Recht auf Antwort nur gibt Recht zur Frage." - Libussa IV (Primislaus). Sämtliche Werke 6. Band, Stuttgart: Cotta, 1872, S. 225

"Die Lust hat ihren Tag, so wie die Sonne, doch auch wie jene einen Abend: Reue." - Des Meeres und der Liebe Wellen I (Priester). Oxford: Basil Blackwell, 1947, S. 22

"Für das Geliebte leiden ist so süß." - Sappho IV, 2 (Sappho). Wien: Wallishausser, 1819. S. 75

"Ist doch der Glaube nur das Gefühl der Eintracht mit dir selbst." - Ein Bruderzwist in Habsburg III (Kaiser Rudolf). Sämtliche Werke 7. Band, Stuttgart: Cotta, 1872, S. 96

"Trauernde sind üb'rall sich verwandt." - Sappho II, 4 (Phaon). Wien: Wallishausser, 1819. S. 34

"Auf die Masse soll und muss jeder Dichter wirken, mit der Masse nicht." - Ästhetische Studien. Sämtliche Werke 9. Band, Stuttgart: Cotta, 1879, S. 262

"Die aktiven Faktoren der Menschennatur sind die Neigungen und Leidenschaften; ihr Übermaß zu hemmen, ist die Aufgabe des Sittlichen. Letzteres ist daher negativ und kann als solches nicht der Zweck des Menschen sein." - Aphorismen, 1833. Sämtliche Werke 12. Band, Stuttgart: Cotta, 1887, S. 264

"Die Irreligiösen sind religiöser als sie selbst wissen, und die Religiösen sind's weniger, als sie meinen." - Studien zur Philosophie und Religion.

"Eifersucht ist eine Leidenschaft, // Die mit Eifer sucht, was Leiden schafft." - Epigramme 1830. Aus: Sämtliche Werke. Band 1, München [1960–1965], S. 398

"Gescheit gedacht und dumm gehandelt, // so bin ich meine Tage durchs Leben gewandelt." - Epigramme 1863: Biographisch. Aus: Sämtliche Werke. Band 1, München [1960–1965], S. 570

"Nichts ist gefährlicher, als die Zerstreuung." - Selbstbiographie.

"(Also) Nur die Künstler verderben die Kunst." - Ästhetische Studien - Die Kunstverderber, 1851 o. 1856. Sämtliche Werke 12. Band, Stuttgart: Cotta, 1887, S. 140

"Wir sind gegen keine Fehler an anderen intoleranter, als welche die Karikatur unserer eigenen sind." - Aphorismen, 1819. Sämtliche Werke 12. Band, Stuttgart: Cotta, 1887, S. 275



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