Herbert Wesely

Eine Auswahl von Aphorismen von Herbert Wesely

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Lebensweisheiten

Für manche ist es oft lukrativer, sich mehr am Heiratsmarkt als am Arbeitsmarkt umzusehen.

Wenn ein Politiker Wahlversprechen für Arbeiter bricht, hat er nicht das Recht, mit ihnen am Tisch zu sitzen.

Unsere Welt ist im Moment von der scheinbar rationalen Seite so besessen, dass außer Habgier überhaupt nichts mehr zählt.

Unsere Manager vergleichen sich mit ihren Gehältern oft mit Spitzensportlern und ihre Mitarbeiter mit polnischen Hilfsarbeitern.


Ein ehrlicheres Publikum für Schauspieler, als Kinder und Jugendliche, gibt es nicht. Wenn du nicht gefällst, wirst du ausgepfiffen oder, schlimmer noch, ignoriert.

Da, wo du am Verlassensten bist, da hilft dir Gott, ist Gott bei dir. Ich habe so etwas gespürt. Etwas, dass dich fängt.

Man spürt die Gereiztheit, die in der Politetage des Hohen Hauses innewohnt. Es ist ein hochgespannter Ort.

Schreiben ist eine einsame Sache, man sondert sich ab.

Die Voraussetzung für Weiterbildung ist, ob sie sich lohnt. Das hängt von Kontext, Werten und Normen ab.

Der Schlüssel heißt Angst, ihr ursprünglicher Erzeuger ist die Globalisierung, alt wird gegen jung, Billiglohnländer gegen Routine und Erfahrung ausgespielt.

Der Kampf gegen den Terror ist dann erfolgreich, wenn wir erreichen, dass die islamische Gemeinschaft die Terroristen mindestens so heftig ablehnt wie wir.

Aphorismen und sonstige Lebensweisheiten

Menschen die Karriere machen, sind ziemlich oft seelisch verarmt. Firma, Umsatz, Gewinn. Was sich nicht in Geld ausdrücken läßt, kommt unweigerlich zu kurz.

Für manche Morgenmuffel besteht bereits beim Aufstehen die Möglichkeit, das Gehirn einzuschalten und die Augen zu öffnen.

Verkehr darf nicht zum Selbstzweck werden: Ökonomisch und ökologisch sinnlose Transporte müssen durch eine konstruktive Verkehrspolitik verhindert werden.

Wir müssen nicht jede Mode mitmachen. Was heute gut ist, kann morgen schon ein Lacherfolg sein.

Stau hat eine wichtige Eigenschaft, es bedeutet, dass die Menschen Arbeit haben.

Wer tief wurzelt, kann nicht brechen.

Religion ist - je nach persönlicher Auffassung oder politischer Doktrin - gut für die Seele oder Opium für's Volk.

In der Einsamkeit liegt der wahre Luxus. Ich bin nahezu total unerreichbar. Das ist reiner Selbsterhaltungstrieb.

Personalabbau heute: Bei uns steht der Mensch im Mittelpunkt. Manche sagen er steht dort im Weg.

Wissen ist Macht. Zuviel Macht ist kein Ruhekissen.


Wer das Alphabet erschaffen hat, hat uns den Faden unserer Gedanken und den Schlüssel der Natur in die Hand gegeben …
(nach Antoine de Riverol)





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Arthur Schopenhauer Aphorismen zur Lebensweisheit

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