Matthias Claudius

Matthias Claudius (1740-1815) war ein deutscher Dichter.

Die Liebe hemmet nichts;
sie kennt nicht Tür noch Riegel
und dringt durch alles sich;
sie ist ohn' Anbeginn,
schlug ewig ihre Flügel
und schlägt sie ewiglich.


Seht ihr den Mond dort stehen?
Er ist nur halb zu sehen
und ist doch rund und schön.
So sind wohl manche Sachen,
die wir getrost belachen,
weil unsere Augen sie nicht sehen.

Hochzeitlied

Stand ein junges Veilchen auf der Weiden,
Lieb und herzig, in sich, und bescheiden;
Und ein wackrer Jüngling über Land
Kam hin, da das Veilchen stand.

Und er sah das Veilchen auf der Weiden
Lieb und herzig, in sich, und bescheiden,
Sah es an mit Liebe und mit Lust,
Wünscht es sich an seine Brust.

Heute wird das Blümchen ihm gegeben,
Daß ers trag an seiner Brust durchs Leben!
Und ein Kreis von edlen Menschen steht
Ernst, und feiert mit Gebet.

Seid denn glücklich! Gott mit euch, Ihr beide!
Seine »Sonn' am Himmel« schein euch Freude;
Und, in eurer Freud', in eurem Schmerz,
Seine »beßre« euch ins Herz!

Fritze

Nun mag ich auch nicht länger leben,
Verhaßt ist mir des Tages Licht;
Denn sie hat Franze Kuchen gegeben,
Mir aber nicht.

Zitate von Matthias Claudius

"Es gibt einige Freundschaften, die im Himmel beschlossen und auf Erden vollzogen werden."

WDer Besitz der wahrhaftigen Güter wird ohne Schweiß des Angesichts nicht erworben.

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