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Ostergedichte

Drunten an der Gartenmauern
hab ich sehn das Häslein lauern.
Eins, zwei, drei - legt's ein Ei,
lang wird's nimmer dauern.
Friedrich Wilhelm Güll (1812-1879), deutscher Dichter

An den Osterhasen

Osterhas, Osterhas,
leg uns recht viel Eier ins Gras,
trag sie in die Hecken,
tu sie nicht verstecken,
leg uns lauter rechte,
leg uns keine schlechte,
lauter bunte, unten und oben,
dann wollen wir dich bis Pfingsten loben!
Viktor Blüthgen (1844-1920)

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Die Sonne geht im Osten auf

Die Sonne geht im Osten auf,
der Osterhas` beginnt den Lauf.
Um seinen Korb voll Eier sitzen
drei Häslein, die die Ohren spitzen.

Der Osterhas` bringt just ein Ei -
da fliegt ein Schmetterling herbei.
Dahinter strahlt das blaue Meer
mit Sandstrand vorne und umher.

Der Osterhas` ist eben fertig -
das Kurtchen auch schon gegenwärtig!
Nesthäkchen findet - eins, zwei, drei,
ein rot` , ein blau` , ein lila Ei.

Ein Ei in jedem Blumenkelche!
Seht, seht, selbst hier,
selbst dort sind welche!
Ermüdet leicht im Morgenschein
schlief Kurtchen auf der Wiese ein.

Die Glocken läuten bim, bam, baum
und Kurtchen lächelt zart im Traum.
Di di didl dum dei,
wir tanzen mit unsern Hasen
umgefasst, zwei und zwei,
auf schönem, grünen Rasen.
Christian Morgenstern (1871-1914)

Ostern im Schnee

Die weiße Pracht zur Osterzeit,
das ist jetzt die Gelegenheit,
die blossen Eier zu verstecken,
dass keiner kann sie je entdecken.

Wir färben nicht noch kleben wir,
die Eier bleiben weiß ohn' Zier,
so legen wir sie in den Schnee,
besser versteckt denn eh und je.
Achim Schmidtmann

Henne oder Ei?

Die Gelehrten und die Pfaffen
streiten sich mit viel Geschrei,
was hat Gott zuerst erschaffen -
wohl die Henne, wohl das Ei!
Wäre das so schwer zu lösen
- erstlich ward ein Ei erdacht,
doch weil noch kein Huhn gewesen -
darum hat's der Has` gebracht!
Eduard Mörike (1804-1875)

Der liebe, treue Osterhas

Der liebe, treue Osterhas,
der bringt uns jedes Jahr viel Spaß.
Und auch in dunklen Corona-Zeiten,
er viel Vergnügen will bereiten.
Scheint dann die Sonne noch dazu,
verfliegt der Frust, kommt Freud im Nu.
Achim Schmidtmann

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