Sprücheportal: Abschiedssprüche

Erinnerungen sind das Land,
aus dem wir nicht vertrieben werden können.
Verfasser unbekannt*

Lebe wohl! - du fühlest nicht,
was es heißt, dies Wort der Schmerzen,
mit getrostem Angesicht
sagest du's und leichtem Herzen.
Lebe wohl! - Ach, tausendmal
hab' ich es mir vorgesprochen
und, in nimmersatter Qual,
mir das Herz damit zerbrochen!
Eduard Mörike (1804-1875)

Laß mein Aug den Abschied sagen,
Den mein Mund nicht nehmen kann!
Schwer, wie schwer ist er zu tragen,
Und ich bin doch sonst ein Mann.
Johann Wolfgang von Goethe

Sei nicht verzweifelt, wenn es um´s Abschiednehmen geht.
Ein Lebewohl ist notwendig, ehe man sich wiedersehen kann.
Und ein Wiedersehn - sei es nach Augenblicken,
sei es nach Lebzeiten - ist denen gewiß, die Freunde sind.
aus "Illusionen" von Richard Bach

Glücklich sind wir zwei gegangen, immer gleichen Schritts,
was Du vom Schicksal hast empfangen, ich empfing es mit.
Doch nun heißt es Abschied nehmen und mir wird so bang,
jeder muss alleine gehen seinen letzten Gang.
Verfasser unbekannt*

Vielleicht bedeutet Liebe auch lernen, jemanden gehen zu lassen,
wissen, wann es Abschied nehmen heißt.
Nicht zulassen, dass unsere Gefühle dem im Weg stehen,
was am Ende wahrscheinlich besser ist für die, die wir lieben.
Sergio Bambaren, "Der träumende Delphin"

Nur die fehlende Hoffnung auf ein Wiedersehen macht einen leidvollen Abschied.
Achim Schmidtmann - spruecheportal.de

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Entdornte Rosen werden heute längst gezüchtet.
Sie sind nicht natürlich, aber bequem: Sie stechen nicht.
Du hast mir meine Fehler und Schwächen -aus deiner Sicht-
aufgezält und gewünscht dass ich sie ändere.
So kam unser Abschied -zwangsläufig-
denn deine Rose ohne Dornen wollte ich nicht sein.
Verfasser unbekannt*

Man muss manchmal von einem Menschen fortgehen, um ihn zu finden.
Heimito von Doderer

Jedes hat sein eignes Ziel und seine eigne Fracht. Wir begegnen uns auf dem Meer und dann fällt der Abschied uns schwer, doch was uns bleibt liegt nicht in unsrer Macht.
Wir sind wie zwei Boote in der Nacht. Jedes hat sein eignes Ziel und seine eigne Fracht. Wir begegnen uns auf dem Meer und sind mehr allein als vorher, warum wird uns das Glück so schwer gemacht?
Aus dem Musical Elisabeth (Sissi) von Michael Kunze und Sylvester Levy - das Duett wird gesungen von Kaiserin Elisabeth und Kaiser Franz Josef (Liedtitel: "Boote in der Nacht").

Dass du einmal gehen musst
Habe ich ja stets gewusst
Dass der Abschied mich so quält
Und zum Allerschwersten zählt
Was ich hatte an Problemen
Könnt ich dir glatt übelnehmen
© Horst Winkler von der VersSchmiede

Wenn ich dir etwas von mir geben könnte,
wäre es mein Herz,
damit du spüren könntest,
wie sehr ich dich geliebt habe.

(Verfasser unbekannt*)

Der Ruhestand steht nun vor deiner Tür –
und das nach viereinhalb Jahrzehnten Spitzenkür!
Weltmeisterlich kannst du mit Zahlen und Zinsen jonglieren,
ohne den Überblick jemals zu verlieren.
So wurdest du schon 1995 in unseren Vorstand berufen.
Und keiner wagte es, dich davon wieder abzustufen!
Denn während sich andere in der Sonne räkeln,
schuftest du auch am Wochenende – ohne zu mäkeln.
Ja, unsere Bank - sie war dein größtes Glück.
Sie ersetzte dir Abendessen – und das Frühstück!
Für deine 45 Jahre bei der Deutschen Bank
gilt dir unser allerherzlichster Dank.
Denn du hattest nicht nur den Blick für Zahlen,
sondern auch für deine Kollegen, und ihre Qualen.
© RedeGold™ Redenschreiber

Und noch ein paar mehr oder weniger dumme Sprüche zum Beziehungsende:

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